Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Fonds “Digitale Infrastruktur”
Schnelles Internet überall – auch in Schulen
Gigabitnetze in jeder Region und Schulen, die den Herausforderungen der Digitalisierung gerecht
werden: Das sind die Ziele des Fonds “Digitale Infrastruktur”, den die Bundesregierung beschlossen
hat. Das Geld dafür soll hauptsächlich aus den Auktionserlösen der 5G-Lizenzen kommen.
Der Bund treibt den Ausbau von Glasfasernetzen voran und will Schulen fit für die digitale Zukunft
machen. Dazu hat die Bundesregierung den Aufbau des Fonds “Digitale Infrastruktur” beschlossen.
Dieser dient dem Netzausbau insbesondere in ländlichen Räumen und kommt der digitalen Infrastruktur
der Schulen zu Gute – eine wichtige Voraussetzung für moderne und leistungsfähige
Bildungsstrukturen und das digitale Lernen.
Finanzierung aus 5G-Auktion
Der sogenannte Digitalfonds wird aus den Erlösen der anstehenden Vergabe von 5G-Mobilfunkfrequenzen
finanziert, die die Bundesnetzagentur vorbereitet. Er wird durch das
Digitalinfrastrukturfondsgesetz als Sondervermögen des Bundes errichtet und erhält eine
Anschubfinanzierung. 2,4 Milliarden Euro fließen zunächst in den Fonds, damit es nicht zu
Förderlücken kommt.
Die Errichtung eines Fonds, mit dem der Gigabitnetzausbau gefördert und der Digitalpakt Schule
umgesetzt wird, ist im Koalitionsvertrag als Teil der Maßnahmen mit hoher Priorität aufgeführt.
Mit dem Digitalpakt Schule zielen Bund und Länder auf die flächendeckende digitale Ausstattung der
Schulen. Schülerinnen und Schüler sollen in allen Fächern und Lernbereichen eine digitale
Lernumgebung nutzen können.
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