BPA Pressemitteilung Deutschlandjahr in den USA – Grütters: Kultureller Dialog notweniger denn je

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Deutschlandjahr in den USA – Grütters: Kultureller Dialog notweniger denn je

Mit einer Auftaktveranstaltung in Washington D.C. beginnt morgen, zeitgleich zum Tag der Deutschen
Einheit, das Deutschlandjahr in den USA. Bis Ende 2019 werden in verschiedenen Städten der USA mehr
als 1.000 Veranstaltungen durchgeführt, die das Ziel haben, Deutschland als Partner der USA in
Politik, Wirtschaft, Forschung und Kultur zu präsentieren.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Deutschland und die USA sind auf vielfältige Weise durch
enge Kulturbeziehungen miteinander verbunden. Mir ist es wichtig, dass auch zahlreiche, aus unserem
Kulturetat geförderte Einrichtungen im Deutschlandjahr in den USA vor Ort vertreten sein werden.
Mit hochkarätigen Kulturveranstaltungen wollen wir aktiv ein verstärktes Interesse an deutscher
Kunst und Kultur und am interkulturellen Austausch wecken. Der rege Dialog zwischen Künstlern,
Kreativen und Zivilgesellschaft steht für die Fähigkeit der Kultur als bedeutsame und überzeugende
Botschafterin des Dialogs. Kultur baut Brücken der Verständigung. Angesichts der weltpolitischen
Lage brauchen wir solche Brücken heute mehr denn je – gerade dort, wo Politik und Diplomatie
zuweilen an ihre Grenzen stoßen.“
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft über das Deutschlandjahr
übernommen. Veranstalter ist das Goethe Institut, gefördert vom Auswärtigen Amt, unterstützt durch
den Bundesverband der Deutschen Industrie im Zusammenwirken mit verschiedensten Institutionen,
darunter auch zahlreichen Einrichtungen aus dem Bereich der BKM.
So werden zum Beispiel die Berliner Festspiele in Zusammenarbeit mit dem Planetarium Hamburg und
ARTE in Kooperation mit verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern erstellte Auftragswerke im Rahmen
einer Pop-up-Tour „New Infinity on Tour“ durch die USA reisen lassen. Das Haus der Kulturen der
Welt präsentiert das gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte entwickelte
Projekt zum Thema „Anthropozän“ – dem Erdzeitalter des Menschen – im Format des Anthropocene Campus
– einer Verbindung von Summerschool, Forschungscamp und öffentlicher Debatte. Das Deutsche
Auswandererhaus Bremerhaven wird schwerpunktmäßig im Mittleren Westen zum Thema „Preserving
German-American Family Stories through Oral History“ Biografie Workshops anbieten, die sich an
Amerikaner mit deutschen Wurzeln und an Schulklassen richten. An unterschiedlichen Orten in den USA
wird das AlliiertenMuseum Berlin eine mobile Wanderausstellung zur Berliner Luftbrücke
präsentieren. Auch das Deutsche Exilarchiv 1933-45 der Deutschen Nationalbibliothek wird eine
Wanderausstellung durchführen. Die Deutsche Welle wird das Deutschlandjahr in seinem gesamten
Verlauf begleiten.
Weitere Informationen unter: www.wunderbartogether.org


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