Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Chefin für die Bundeswehr
Neue Bundesverteidigungsministerin ernannt
Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue Bundesministerin der Verteidigung. Der Vizepräsident des Bundesrates,
Michael Müller, hat ihr in Berlin die Ernennungsurkunde überreicht. Kramp-Karrenbauer tritt die unmittelbare
Nachfolge von Ursula von der Leyen an.
Die Bundesregierung hat eine neue Bundesministerin der Verteidigung: Annegret Kramp-Karrenbauer löst Ursula
von der Leyen ab, die am Dienstag zur EU- Kommissionspräsidentin gewählt wurde.
Entlassungsurkunde überreicht
In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte der Vizepräsident des Bundesrates, Berlin
Regierender Bürgermeister Michael Müller, zunächst von der Leyen die Entlassungsurkunde. Er tat dies in
Vertretung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Kommandogewalt über die Bundeswehr im Frieden
Bundesrats-Vizepräsident Müller händigte anschließend Kramp-Karrenbauer die Ernennungsurkunde aus. Sie ist
damit die höchste Vorgesetzte aller Soldatinnen und Soldaten und hat die Befehls- und Kommandogewalt über die
Bundeswehr im Frieden inne.
Hierzu zählen die Verlegung von Kampfverbänden, die Einführung von neuen Waffensystemen oder die Schließung
von Standorten.
Allein mit der Verkündung des Verteidigungsfalls geht die Befehls-und Kommandogewalt über die Streitkräfte
auf die Bundeskanzlerin über.
Militärische Ehren im Bendlerblock
Von August 2011 bis Februar 2018 war Kramp-Karrenbauer Ministerpräsidentin des Saarlandes. Seit Dezember
2018 ist sie die Parteivorsitzende der CDU.
Im Anschluss an die Ernennung wird die neue Verteidigungsministerin durch ihre Vorgängerin im Berliner
Bendlerblock mit militärischen Ehren empfangen.
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